Was macht einen starken Wissenschaftsstandort aus und welche Bedingungen brauchen Studierende und Forschende im Alltag? Darüber haben wir am 20. Oktober gemeinsam mit Dr. Lydia Hüskens und zahlreichen Gästen im Hörsaal 4 der Friedrich-Schiller-Universität Jena diskutiert.

Der neue Status als Exzellenzuniversität war der Ausgangspunkt des Abends. Im Gespräch ging es darum, was über die Auszeichnung hinaus zu einer guten Universität gehört: freie Forschung und Lehre, Meinungsfreiheit, gute Studienbedingungen und eine verlässliche Infrastruktur. Auch die Frage, ob es eine Zivilklausel braucht und welche Folgen sie für die Forschungsfreiheit haben kann, wurde diskutiert. Dr. Lydia Hüskens brachte dabei unterschiedliche Erfahrungen ein. Als ehemalige Geschäftsführerin des Studentenwerks Halle konnte sie aus erster Hand über die Arbeit von Studierendenwerken und die Lebensbedingungen Studierender sprechen. Fragen aus dem Publikum betrafen unter anderem die Mieten, eine mögliche Mietpreisbremse und die Rolle der Studierendenwerke.

Die Diskussion reichte auch über die Hochschulpolitik hinaus: Lydia Hüskens beantwortete Fragen zur zurückliegenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und zur künftigen Landesregierung. Gerade die offenen Nachfragen und unterschiedlichen Perspektiven aus dem Publikum haben den Abend bereichert.

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Lydia Hüskens und bei allen, die dabei waren, Fragen gestellt und mitdiskutiert haben. Es war ein schöner Abend mit vielen Anregungen für die weitere Debatte über den Hochschulstandort Jena. Wir freuen uns schon auf die nächste Hörsaaltour!